
Das Stupid Sidekicks-Kollektiv lädt zu seiner dritten Austellung.
Zwölf Künstler/innen aus dem Raum Münster/Osnabrück präsentieren in ihrer dritten Gruppenausstellung interessante Einblicke in die sprudelnde junge Kunstszene der Region.
Die Konzeption der Ausstellungsreihe liegt im Umgang der Künstler/innen mit dem Austellungsraum und den Arbeiten an sich. Hier verbindet sich der gemeinsame Hintergrund Streetart mit klassischer Kunst zu einer gelungenen Mischung aus Galerie-MashUp, urbaner Intervention und leinwandübergreifender Zusammenarbeit.
Die Künstler/innen laden ein zur Auseinandersetzung mit einem Mix aus Malerei, Illustration und Graffiti, sowie "stupiden" Seitenhieben, in vielen Ausformulierungen der bildenden Kunst.
Zur Vernissage, am 18.6. gibt es Drum&Bass plus Party mit den Paderborner DJs Pampl Baumann und Musikompott.
Zudem werden im Rahmen der Ausstellung zwei unentgeltliche Workshops stattfinden:
Schablonen/Pochoirs/Stencils - Was ist das und wie geht das??
Volker Heisener und Johannes Mundinger
Mittwoch, 23.6. ab 15 Uhr im SpecOps
Zum Thema Illustration:
Figuren zeichnen und in Szene setzen
Moritz Neuhoff und Johannes Mundinger
Mittwoch, 30.6. ab 15 Uhr im SpecOps
Vorherige Anmeldung wäre praktisch, ist aber nicht zwingend nötig. o179 748 o2 81 oder postjmundinger.de
Die Ausstellenden im Einzelnen:
Parastu Karimi
Mean Marek
Joel Dillinger
Moritz Kickler
Robert Matzke
Kevin Kandetzki
xXcrew - Volker Heisener, Dirk Sandbaumhüter, Johannes Mundinger
Nartur Kunstgruppe - Stefan Wiesnau, Moritz Neuhoff, Henning Bischoff, Christian Aretz
Vernissage 18.6.2010 ab 20 Uhr
Ausstellung 19.6. - 7.7.2010 - täglich ab 14 Uhr
SpecOps
Von-Vincke-Straße 5-7
Münster

















Ein grober Verschlag aus alten Brettern und Steinen wirft Fragen auf. Könnte es sein, dass es in dem alten Bauernhaus schon so aussah, bevor sich die jungen Nartur-Künstler auf das Gemäuer stürzten, es vereinnahmten, es zu ihrem Objekt künstlerischer Herausforderung machten? Eine rostige, mit einem Porträt bemalte Sprühdose mitten in dem Bretterverhau lässt ahnen: Der Verschlag ist Teil der Gesamtinstallation. Die macht wahrlich staunen, denn der Gang durch das ehrwürdige, jedoch heruntergekommene Fachwerkhaus wird zu einer Kunst-Entdeckungstour. In dem Bassin, in dem früher Milch gekühlt wurde, schwimmt ein Schrottente. Ein gemauertes Wasserreservoir ist mit grafischen Mustern bemalt. Ein Gartenzwerg glänzt in knallgelber Tagesleuchtfarbe. Ein Regenschirm ist mit Zeitungspapier verkleidet und Türpfosten mit fein gezeichneten, aufgekleisterten Skulpturen verfremdet: Kunst im Verfall und Readymade rustikaler Art.











